Straßenkinder in der Mongolei

Lighthouse Center Myagmarsuren (15 Jahre)

Potraitbild von Myagmarsuren Myagmarsuren's Stiefvater trank häufig und schlug ihn.

Myagmarsuren ist in einer Familie von elf Personen, inkl. seiner Mutter und seinem Stiefvater, aufgewaschen. Seine Mutter arbeitete auf dem Markt, wo sie "Second Hand"-Kleidung und Reis verkaufte. Sein Stiefvater war ebenso auf dem Markt, um Waren zu verkaufen. Myagmarsuren hatte nie seinen richtigen Vater kennengelernt. Den einzigen Vater den er kennengelernt hatte war sein Stiefvater. Er mochte ihn nicht, da er nicht sein richtiger Sohn war. Er war häufig betrunken und schlug Myagmarsuren und seine Geschwister.

Als Myagmarsuren elf Jahre alt war zog seine Familie nach Ulaanbaatar (Ulan Bator). Seine Mutter arbeitete weiterhin sehr hart auf dem Markt um Waren zu verkaufen. Myagmarsuren half seiner Familie sich zu ernähren, in dem er Flaschen sammelte und sie verkaufte. Er arbeitete den ganzen Tag und gab sein verdientes Geld seiner Mutter. Abends ging er zurück auf die Straße um zu schlafen. Myagmarsuren's Mutter starb 2003 bei einem Autounfall.

Ein CEDC Sozialarbeiter (CEDC ist ein Projekt für Kinder in besonders schwierigen Situationen) fand Myagmarsuren's jüngeren Bruder und fragte ihn ob er zum World Vision Center kommen möchte, wo er zu Essen und Hilfe bekommen könnte.

Er war einverstanden und kam zum Day Activity Center. Er sprach mit Myagmarsuren über das Center und Myagmarsuren kam mit ihm mit. Im Sommer 2006 lud World Vision ihn zum Sommer Camp ein und als er zurück kam ging er in das Lighthouse Center 3 von World Vision.

Myagmasuren möchte später Koch werden.

Ein gemaltes Bild von Myagmarsuren. Zusehen ist eine Restaurant in einer Jurte.
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Mit freundlicher Unterstützung von:
FH Düsseldorf - University of applied Sciences Mongo's Restaurants - Mongolisches BBQ Comunio.de - Online Bundesliga Manager CVJM Düsseldorf - Christlicher Verein Junger Menschen Düsseldorf e.V. World Vision - Zukunft für Kinder