Straßenkinder in der Mongolei

Straßenkinder in Ulaanbaatar Suhbat (26 Jahre)

Potraitbild von Suhbat Suhbat lebt seit 11 Jahren auf der Straße

Suhbat ist seit 11 Jahren auf der Straße in Ulaanbaatar (Ulan Bator). Seine Eltern leben 500 km westlich von Ulaanbaatar in einer Jurte auf dem Land. Als seine Mutter sich vor zwei Jahren scheiden ließ kam sie auch nach Ulaanbaatar und Suhbat besuchte sie hin und wieder. Sie bot ihm an bei ihr zu bleiben, doch Suhbat wollte nicht. Suhbat meinte, dass es nicht gut gehen würde. Warum er vor 11 Jahren genau von zu Hause weg lief und ob sein Vater der ausschlaggebende Grund war, wollte er nicht sagen.

Um an Essen, Geld und Kleidung zu kommen bettelt Suhbat oder singt vor Supermärkten. Manchmal bekommt er Gelegenheitsjobs. Er hat auf der Straße angefangen zu rauchen und trinkt manchmal Wodka. Zusammen mit Tsog-Erdene, Ankhbayar und Ganbaatar übernachtet Suhbat in einem Hauseingang. Dank der Heizung können sie den harten Winter überstehen, dennoch sind die Nächte im Hauseingang sehr kalt.

Suhbat würde gerne für ein Unternehmen arbeiten, die Glas und Plastik von den Müllsammler abkaufen und recyclen.

Ein gemaltes Bild von Suhbat. Zusehen ist das Wort Mongolei in mongolischer Schrift.
Zum Vergrößern anklicken

Mit freundlicher Unterstützung von:
FH Düsseldorf - University of applied Sciences Mongo's Restaurants - Mongolisches BBQ Comunio.de - Online Bundesliga Manager CVJM Düsseldorf - Christlicher Verein Junger Menschen Düsseldorf e.V. World Vision - Zukunft für Kinder