Straßenkinder in der Mongolei

Straßenkinder in Ulaanbaatar Tsog-Erdene (13 Jahre)

Potraitbild von Tsog-Erdene Tsog-Erdene war zwei Jahre lang in einem Heim

Tsog-Erdene ist in Ulaanbaatar (Ulan Bator) geboren. Mit fünf Jahren sind die Eltern von Tsog-Erdene gestorben und er kam mit seinen vier jüngeren Geschwistern in ein staatliches Heim auf dem Land. Tsog-Erdene erzählt, dass es schon immer in diesem Heim wenig zu Essen gab und als es zwei Wochen lang fast gar nichts mehr gab ist er nach insgesamt zwei Jahren von dort weg gelaufen.

Auf der Straße in Ulaanbaatar hat Tsog-Erdene viele Freunde zu denen die Straßenkinder Ganbaatar und Ankhbayar gehören. Suhbat, der auch auf der Straße lebt und auf die Jungs aufpasst, sieht er als seinen älteren Bruder an.

Die Nächte verbringt Tsog-Erdene zusammen mit Ganbaatar, Ankhbayar und Suhbat in einem Hauseingang. Eine Heizung, die in jedem Treppenhaus wegen dem harten Winder üblich ist, hilft ihnen durch den Winter. Auf der Straße hat er angefangen zu rauchen, trinkt aber keinen Alkohol.

Letztes Jahr war Tsog-Erdene in einem Projekt von World Vision und blieb dort für drei Monate. Er ging aber zurück auf die Straße, da es ihm dort nicht gefallen hat. Es gab dort zu viele Regeln, an die er sich halten musste. Eines Tages möchte er Polizist werden.

Ein gemaltes Bild von Tsog-Erdene. Zusehen ist ein Polizist der den Verkehr regelt.
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